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 Betreff des Beitrags: Folgeschäden von Katarakt-OP bei "Risiko-Augen" / wichtig
Neuer BeitragVerfasst: 21. Jun 2010, 17:36 
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Registriert: 21. Jun 2010, 16:27
Beiträge: 2
Einen herzlichen Gruß an alle und den Moderator Willy vielen Dank!

1.) Gibt es in Hamburg und Umgebung eine Koriphäe ähnlich wie Prof. Spiegel, der Willy Staubitzer operiert hat,
für Kassenpatioenten und auch das "Risiko-Auge" Kann (ab ca. -10Dioptr.).

2.) Nett, wenn sich hochgradig Kurzsichtige melden würden, die Katarakt-OP noch vor sich oder schon lange hinter
sich haben zur Diskussion wegen Folgeschäden wie NHA o. AMD.

3.) An Fr. Dr. Thun-Blaul: Für wie wichtig halten Sie a) eine UV-Schutzlinse und b) eine Blaulichtlinse?

4.) Als Risikipatient OP eher in Großstadtklinik angeraten anstatt z.B. in Kreisstadt von ca. 35-40.000 Einwohner?

liebe grüße elfi


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 Betreff des Beitrags: Re: Folgeschäden von Katarakt-OP bei "Risiko-Augen" / wichti
Neuer BeitragVerfasst: 23. Jun 2010, 14:05 
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Registriert: 21. Mai 2008, 11:59
Beiträge: 105
Wohnort: Salzgitter
Hallo Elfi,

herzlich willkommen in unserem Europaeischen Glaukom-Forum.

Ich versuche mal deine Fragen zu beantworten,

1. Im UKE gibt es die Frau Professor Maren Klemm - leider nur für Privatpatienten. Ich hatte dort mal eine Anfrage an die Frau Prof. geschrieben und bekam von ihrer Sekretärin die Standardantwort...... nur für Privat....... - Ich selbst bin bei Prof. Kohlhaas in Dortmund, er zählt zu den Besten Glaukom Spezialisten weltweit.Bis zu seiner Klinik darf ich auch 200km mit dem Zug fahren. Er erklärt dir auch als Kassenpatient was machbar ist.

2. Bis 2006 war ich hochgradig kurzsichtig, nachdem sich meine natürlichen Linsen durch eine massive Kortisonbehandlung eingetrübt hatten, korrigierte mich Prof. Kohlhaas von -13 auf 0 herunter.Im Prinzip bräuchte ich nur noch eine Lesebrille, da dieser ständige Wechsel im Alltag sehr lästig ist, hab ich mich für eine Gleitsichtbrille entschieden.

4. Ich würde als Risikopatient und ich bin ja selbst einer, nicht mehr in die nächste Augenklinik gehen, sondern an eine Klinik mit Glaukomsprechstunde, wo ich auch die komplette Diagnostik habe, wie z. b. 24 Stunden Tagesdruckprofil, HRT, GDX, OBF usw. - es gibt immer noch viel zu viele Krankenhäuser wo es ganz anders abläuft und den Schaden hat dann hinterher der Patient. Ich kann hierzu ein Beispiel aus einer Klinik in Ostniedersachsen geben, da läuft die Glaukomdiagnostik folgendermaßen ab: Sehtest - Gesichtsfeld - Goniuskopie - Pupille weit stellen - der Prof. schaut so um die 10-20 Sekunden drauf und sagt dann, lassen Sie sich bitte an der Ambulanz einen Termin geben. Bei einer örtlichen Betäubung ist kein Anästhesist anwesend und es wird auch kein Blut abgenommen. Wenn du dann z. b. während des Eingriffes Kreislaufprobleme bekommst, wird erst seelenruhig der Blutdruck gemessen und ein Zugang gelegt....

_________________
Viele Grüße von

Lars-Michael


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